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Chronische Wunden

„Heilung ist eine Frage der Zeit, manchmal aber auch eine Frage der Gelegenheit.“ – Hippokrates, 5. Jahrhundert v. Chr.

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Chronische Wunden (oder Hautgeschwüre) verursachen in den USA etwa 6 Millionen und weltweit 37 Millionen Hautwunden. Den größten Anteil daran haben Dekubituswunden: Schätzungsweise 2,5 Millionen pro Jahr in den USA und 9 Millionen weltweit. Dies ist vor allem auf die alternde Bevölkerung und die steigende Zahl älterer Menschen mit schwächenden Erkrankungen zurückzuführen, die die Bewegungsfähigkeit einschränken oder Hautschäden begünstigen.

Diabetische Geschwüre geben angesichts der weltweit steigenden Zahl von Diabeteserkrankungen zunehmend Anlass zur Sorge. Mehr als 2,3 Millionen Amerikaner werden jährlich wegen diabetesbedingter Hautgeschwüre behandelt, und etwa 20 Millionen Diabetiker erkranken jährlich an diesen Geschwüren. Schätzungsweise entwickeln bis zu 25 % aller Diabetiker ein diabetisches Fußgeschwür, und etwa 12–24 % dieser Patienten müssen sich aufgrund von Infektionen oder Gangrän aufgrund nicht verheilter Fußgeschwüre letztendlich einer Amputation der unteren Extremitäten unterziehen. Leider liegt die 5-Jahres-Überlebensrate nach einer größeren Amputation der unteren Extremitäten nur bei etwa 50 %. Nach der Amputation entwickeln 50 % der Patienten innerhalb von fünf Jahren ein Geschwür an der anderen Extremität.


Zwischen 500.000 und 800.000 Amerikaner erkranken jährlich an venösen Beingeschwüren. Allein in den USA verursachen venöse Geschwüre einen Verlust von zwei Millionen Arbeitstagen und verursachen Behandlungskosten von rund drei Milliarden Dollar pro Jahr. Weltweit stellen venöse Ulzerationen eine enorme wirtschaftliche Belastung dar. Dies liegt an der Chronizität der Geschwüre, dem pflegerischen Aufwand und den Kosten für Verbände und Bandagen über einen langen Zeitraum. Die Patienten leiden zudem unter einer eingeschränkten Lebensqualität aufgrund von Schmerzen, Geruch und eingeschränkter Mobilität. Darüber hinaus erleiden bis zu einem Drittel der behandelten Patienten nach der Heilung vier oder mehr Rückfälle.



Im Vergleich zu akuten Wunden stellen chronische Wunden aufgrund verschiedener komplizierender Faktoren eine größere medizinische Herausforderung dar. Eine chronische Wunde ist definiert als ein Hautriss, der lange besteht (> 6 Wochen) oder häufig wiederkehrt.

Eine Vielzahl von Faktoren kann die Wundheilung verzögern, beispielsweise:


  • Chronische Erkrankungen
  • Gefäßinsuffizienz
  • Diabetes
  • Neurologische Defekte
  • Nährstoffmangel
  • Fortgeschrittenes Alter
  • Lokale Faktoren wie Druck, Infektionen und Ödeme
  • Widerstand des Patienten gegen eine Änderung seines Lebensstils (z. B. mit dem Rauchen aufhören, eine gesunde Ernährung und ein regelmäßiges Trainingsprogramm annehmen und ein gesundes Gewicht halten)


Zu den häufigsten chronischen Wunden zählen:


  • Venöse Geschwüre
  • Arteriengeschwüre
  • Diabetische Fußgeschwüre
  • Druckgeschwüre
  • Hautgeschwüre durch Vaskulitis
  • Hautgeschwüre durch rheumatoide Arthritis
  • Hautgeschwüre durch Pyoderma ganrenosum
  • Nicht heilende chirurgische und traumatische Wunden


In den letzten zwei Jahrzehnten wurden bedeutende Fortschritte bei der Entwicklung einer Vielzahl fortschrittlicher Wundversorgungsmethoden für akute und chronische Wunden erzielt. Die vollständige Heilung chronischer Wunden wie diabetischer Fußgeschwüre und venöser Beingeschwüre bleibt jedoch aufgrund vieler Faktoren eine Herausforderung, beispielsweise:



  • Anhaltende Entzündung, die die Wundheilung verzögert
  • Übermäßige Wundsekretion und Bildung von Schorf und bakteriellen Biofilmen, die gegen eine Antibiotikabehandlung resistent sind
  • Schlechte Durchblutung (Ischämie)
  • Schlecht kontrollierter Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie)
  • Geschwächte Barrierefunktion (aufgrund von Alterung oder der Einnahme von Steroiden), wodurch die Haut anfällig für Risse und die daraus resultierende Entwicklung von Infektionen wird
  • Geschwächtes Immunsystem aufgrund von Krankheiten und Unterernährung
  • Ständige Gewichtsbelastung über abnormalen Knochenvorsprüngen und/oder Druckpunkten

Um diese komplexen Probleme der Wundheilung anzugehen, kann man einen „Cocktail“-Ansatz wählen und eine multifunktionale topische Therapie in Betracht ziehen, die idealerweise Folgendes umfasst:

  • Inhaltsstoffe mit breitbandigen antimikrobiellen Eigenschaften, um das Wundbett vor Infektionen zu schützen und das Wachstum von Mikroorganismen zu hemmen, ohne das empfindliche, regenerierende Gewebe zu schädigen;
  • Natürlich entzündungshemmende und schmerzstillende Inhaltsstoffe zur Unterdrückung anhaltender Entzündungen und Schmerzen;
  • Inhaltsstoffe, die die Mikrozirkulation der unteren Extremitäten fördern, um eine schnelle Drainage und Geweberegeneration zu ermöglichen;
  • Formulierung, die Wundflüssigkeit (Exsudat) absorbieren und antibiotikaresistente Biofilme entfernen kann und dennoch eine physiologisch feuchte Wundheilungsumgebung aufrechterhält, ohne Mazeration zu verursachen
  • Eine Formulierung, die einen schmerzfreien und selteneren Verbandwechsel ermöglicht; und
  • Formulierung, die Wunden schnell und effektiv heilen kann, mit maximaler Wiederherstellung der Hautfunktion und minimaler Narbenbildung.

Notiz:

Bitte beachten Sie, dass die oben dargestellten Informationen keinen Ersatz für ärztlichen Rat, Diagnose oder Behandlung darstellen. Aussagen zu Produkten wurden nicht von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA geprüft. Nutzer sollten sich bei der Lösung ihrer Gesundheitsprobleme nicht ausschließlich auf die Informationen dieser Website verlassen und sich an ihren Arzt oder andere Gesundheitsdienstleister wenden.

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Klinische Studien

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